Toxische Kollegin: Wenn du im Team zermürbt wirst – ohne dass es jemand sieht…
„Ich dachte, wir wären Kolleginnen.“
Du dachtest, ihr seid ein gutes Team.
Fair. Loyal. Unterstützend.
Aber irgendwann hast du begonnen, dich selbst zu hinterfragen.
Du hast dich gefragt, warum du dich kleiner machst. Warum du so oft schluckst, was du sagen wolltest. Warum du dich morgens mit einem flauen Gefühl zur Arbeit schleppst – obwohl du deinen Job eigentlich gern gemacht hast.
Was du vielleicht erlebt hast, war keine schlechte Stimmung.
Es war eine korrosive Dynamik – zersetzend, systematisch, kaum sichtbar. Und ja: Sie war toxisch, nur eben nicht laut.
Dieser Text zeigt dir, wie subtil eine Kollegin agieren kann, die dich leise aus dem System drängt – und warum du dir selbst wieder glauben darfst.
Wenn ich dich als Kollegin zermürben wollte
…Und niemand es merken sollte.
Ich würde dich nicht anschreien.
Nicht bloßstellen.
Nicht offen angreifen.
Ich würde lächeln.
Zustimmen.
Und während du redest,
würde ich dir das Wort aus der Seele schneiden.
Ich wäre die Kollegin,
die sich solidarisch nennt –
und dich Stück für Stück isoliert.
Ich würde dich nicht offen sabotieren.
Ich würde dich delegitimieren.
Leise.
Hinter verschlossenen Türen.
Mit halben Wahrheiten.
Und subtilen Fragen:
„Sie wirkte heute irgendwie überfordert, oder?“
„Findest du auch, sie reagiert in letzter Zeit… empfindlich?“
„Ich mach mir ja Sorgen, aber irgendwie stimmt da was nicht.“
Ich würde bei den Vorgesetzten einpflanzen,
was du nie gesagt hast.
Oder gesagt hast – aber anders.
Ich würde deine Sätze zitieren –
aber in einem Ton, der nicht deiner war.
In einem Kontext, der dich gefährlich wirken lässt.
Und wenn du dich wehrst,
würde ich sagen:
„Ach, das war doch gar nicht so gemeint.“
„Du reagierst da jetzt über.“
„Ich hab doch nur helfen wollen.“
Und du würdest anfangen,
dir selbst zu misstrauen.
Ich würde dich loben –
wenn du dich anpasst.
Wenn du die Klappe hältst.
Wenn du dich entschuldigst,
obwohl du recht hattest.
Aber wenn du wächst,
wenn du sichtbar wirst –
dann würde ich dich stören.
Mit Blicken.
Mit Gesten.
Mit Lächeln, das sticht.
Mit Kommentaren, die dir unter die Haut kriechen:
„Ach, du weißt ja immer alles.“
„Du brauchst halt viel Raum.“
„Mit dir kann man’s sich aber auch schnell verscherzen.“
Ich würde im Team kleine Allianzen spinnen.
In deiner Abwesenheit.
Ich würde Kaffee trinken mit denen,
die dich früher unterstützt haben.
Und langsam dafür sorgen,
dass sie es nicht mehr tun.
Und wenn du spürst,
dass du nicht mehr dazugehörst,
nicht mehr gemeint bist,
würde ich dir in die Augen sehen und sagen:
„Du bildest dir da was ein.“
Ich würde deine Fehler größer machen –
und deine Erfolge kleiner.
Und wenn du das benennst,
würde ich dir vorwerfen,
dass du das Teamklima vergiftest.
Ich würde dich „schwierig“ nennen.
„Emotional“.
„Egoistisch“.
Und du würdest dich zurücknehmen –
aus Angst, dich noch weiter zu verlieren.
Ich würde dir das Gefühl geben,
du musst dich ständig beweisen.
Stärker sein.
Härter arbeiten.
Mehr erklären.
Aber egal, was du tust –
ich würde die Erzählung kontrollieren.
Bei den anderen.
Bei den Chefs.
Und irgendwann: bei dir.
Und wenn du einmal nicht mehr kannst –
wenn dein Körper streikt,
deine Stimme zittert,
deine Seele leise wird –
dann würde ich das ausnutzen.
Ich würde dir unterstellen,
du seist überempfindlich.
Emotional instabil.
Auf der Suche nach Aufmerksamkeit –
obwohl du einfach nur menschlich bist.
Ich würde das Mitleid auf mich ziehen,
während ich über dich rede.
Nicht direkt.
Aber wirkungsvoll:
„Ich sag ja nichts, aber irgendwann muss man sich halt zusammenreißen.“
„Immer diese Befindlichkeiten – da kann man ja gar nicht mehr arbeiten.“
„Die spielt das doch. Gestern noch gelacht, heute krankgemeldet.“
Und ich würde es so formulieren,
dass ich nicht lüge –
aber auch nicht schütze.
Wenn du krank bist,
würde ich dich in deiner Abwesenheit untergraben:
„War ja klar, dass das wieder kommt.“
„Irgendwie hat sie immer ein Thema.“
„Ich nehm’s ihr halt langsam nicht mehr ab.“
Und während du versuchst, wieder aufzustehen,
würde ich schon dafür gesorgt haben,
dass dein Platz nicht mehr leer ist –
sondern ersetzt.
Ich würde deine Erschöpfung gegen dich wenden –
und sie als Schwäche verkaufen.
Im Namen der „Teamstabilität“.
Im Namen der „Fairness“.
Und wenn du dich erklärst,
würde ich sagen:
„Niemand will dir was Böses.
Du bist einfach manchmal… schwierig.“
Und weißt du, was ich noch tun würde?
Ich würde dafür sorgen,
dass niemand – niemand –
dich in Schutz nimmt.
Nicht, weil sie alle böse sind.
Sondern weil ich das Team längst kontrolliere.
Unsichtbar.
Über Stimmung.
Über Angst.
Über gezielte Andeutungen.
Ich würde so dominant erzählen,
so scheinbar besorgt,
so scheinbar professionell,
dass sich keiner mehr traut,
auch nur zu hinterfragen, was ich sage.
Ich würde das Feld so dicht spinnen,
dass niemand mit dir spricht –
weil sie wissen:
Wer dich schützt, steht als Nächstes auf meiner Liste.
Ich würde deine Wahrheit isolieren.
Nicht, indem ich sie angreife –
sondern indem ich sie aus dem Raum nehme.
Still.
Konsequent.
Wirksam.
Und wenn du dich wunderst,
warum niemand etwas sagt –
niemand reagiert –
niemand dir glaubt –
dann liegt das nicht an dir.
Sondern daran, dass ich längst entschieden habe,
wie du gesehen wirst.
Und sie folgen.
Weil sie nicht die Nächste sein wollen.
Das ist kein Machtspiel.
Das ist kollektives Gaslighting.
Eine korrosive Zersetzung deiner Position.
Und ein Angriff auf deine innere Wahrheit.
Und wenn du gehst,
weil du keine Luft mehr bekommst,
würde ich sagen:
„Tja. Hat halt nicht gepasst.“
Und weiterlächeln.
Als wäre nichts gewesen.
Und du?
Du weißt es.
Dein Körper weiß es.
Deine Intuition wusste es von Anfang an.
Du bist nicht empfindlich.
Du bist nicht schwierig.
Du bist nicht falsch.
Du warst nur ehrlich –
in einem System aus Masken.
Was hier passiert – psychologisch betrachtet
Was du gerade gelesen hast, ist kein Einzelfall.
Es ist ein Beispiel für emotionale Gewalt in Teams – subtil, systemisch, aber real.
Diese Dynamiken sind toxisch, ja.
Aber oft sind sie vor allem eines: korrosiv.
Sie zersetzen dein Selbstbild, dein Vertrauen, deinen Platz – langsam, aber wirkungsvoll.
Typische Anzeichen:
– Du zweifelst an dir selbst.
– Du erklärst dich für alles – auch für Dinge, die du nicht getan hast.
– Du funktionierst, obwohl dein Körper längst protestiert.
Das hat nichts mit „Sensibilität“ zu tun – sondern mit Realität.
Und genau die darfst du dir zurückholen.
Was du tun kannst – wenn du dich wiedererkennst
Wenn dieser Text etwas in dir berührt hat, dann ist das kein Zufall.
Sprich darüber. Hol dir Unterstützung.
Du musst diesen Weg nicht allein gehen. In einem kostenlosen Goldseele Check-In schauen wir gemeinsam, wie du deine Kraft zurückholst – ohne dich zu verbiegen.
Abonniere meinen WhatsApp-Kanal – dort bekommst du stille Impulse, psychologische Begleitung und sanfte Stärkung für deinen Weg.
Für ein Leben im Goldseele-Flow, deine Ina